Geschichte / Chronik

Chronik

Am 07.August 2011 fanden sich 6 musikwillige Leute die etwas Neues im Bereich der Marschmusik auf die Beine stellen wollten.

Aller Anfang war schwer doch wir probten jede Woche fleißig und hatten nach einiger Zeit schon kleine Erfolge zu verzeichnen.

Das Jugendheim Bettrath bat sich mit seinen großzügigen Räumen zum Proben sehr gut an.

Daraufhin mussten wir uns einen ansprechenden Namen überlegen.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen; das Tambourcorps “ Mit Vereinten Kräften “ Mönchengladbach war geboren. Als Vorsitzender wurde Christian Engels gewählt.

Auf Grund der geringen Erfolgschancen im Bereich MG-Bettrath im Hinblick auf Mitglieder und Auftritte, haben wir uns letztlich dazu entschlossen doch ortsbezogen zu werden. Durch familiäre Verhältnisse unserer Mitglieder wurden wir auf den Standort MG-Wickrath aufmerksam, wo es zu früherer Zeit schon mal ein Tambourcorps gegeben hat.

Um alte Traditionen wieder aufleben zu lassen, probten wir seit Januar 2012 im Hotel Frambach, wo auch früher das Wickrather Corps geprobt hat.

Unser Ziel war es, das alte Wickrather Tambourcorps “ Mit Vereinten Kräften “ zurück ins Leben zu rufen. Um schon früh der Historie gerecht zu werden, ist viel getan worden, um an alte Unterlagen und Gegenstände des alten Wickrather Tambourcorps von 1924 zu gelangen.

Ein großer Dank geht an „Käthi“ Buscher, welche Kontakte herstellte und Informationen, Bilder und weiteres Material bereitstellte. Daraus ergab sich das Erbe des originalen alten Tambourstabs. Wir sind froh ihn in unserem Besitz zu wahren und sind stolz darauf alte Tradition und Historie bei uns mit einfließen zu lassen.

Peu à peu kam auch der erhoffte Zulauf von Musikwilligen, die fleißig lernten, um ihr gewisses Instrument zu beherrschen.

Der erste Auftritt stand im März 2012 bevor – Krönung in Hermges. Durch ein gut diszipliniertes Auftreten und für damalige Verhältnisse gute spielerische Leistung, bekamen wir die Chance uns auf deren Schützenfest ein weiteres Mal zu zeigen. Hermges war unser erstes Schützenfest. Doch nicht nur das, wir wurden dort auch direkt im ersten Jahr zum Führungscorps ernannt.

In der Zwischenzeit festigte sich auch die Verbindung zur Wickrather Schützengesellschaft durch Auftritte beim jährlichen Maisetzten, beim Schützenbiwak und bei der heimischen Krönung. Nachdem die Gründung des Tambourcorps innerhalb kürzester Zeit in Mönchengladbach und Umgebung bekannt wurde, kamen immer weitere Anfragen auf uns zu.

Zum Abschluss des Jahres 2012 stieg die Verbindung zur heimischen Schützenbruderschaft so stark, dass wir geschlossen der Wickrather Schützengesellschaft 1967 e. V. „St. Antonius“ beigetreten sind.

Durch die doch zahlreichen Auftritte im Jahr 2012 konnten wir unser Inventar durch Uniformen und neue Instrumente zu Beginn 2013 erweitern. Es waren tolle Ereignisse dabei, die man nie vergessen wird, z.B. sind wir in Waldniel mit einem kompletten Schützenzug durch den Edeka Markt gelaufen. Das hat man auch nicht alle Tage.

Mit beispielhaftem Engagement und Wille an der Sache meisterten wir auch 2013 mit Bravur die Schützenfeste. In diesem Jahr zeigte sich wieder, dass wir anders sind. Krönung Hermges spielten wir bei Minusgraden und Schnee, sowie auf deren Schützenfest mit dem Motto „Durch den Monsun“! Es schüttete aus Eimern und wir sind trotzdem weitergezogen und haben es uns nicht nehmen lassen, den Umzug komplett zu bestreiten. Man erklärte uns zwar für bekloppt, jedoch hatten wir richtig Spaß dabei. Die Anerkennung und unser Ruf stiegen dadurch immens. 2013 war auch das Jahr, wo wir das erste Mal auf unserem Heimatschützenfest in Wickrath aufspielen durften.

So wurde durch hartes Erspielen endlich unsere besondere Standarte angefertigt, welche bei unserem Stiftungsfest feierlich vom Pfarrer samt den Instrumenten geweiht wurde. Auf den Schützenfesten wurde durch unsere besondere Art Märsche und Stimmungslieder zu spielen so manches Zelt oder auch Saal auf den Kopf gestellt.

Nennenswert war in diesem Jahr auch die Ernennung zum Regiment-stambourcorps der KG Kinner Jlövet n.e.V. und der große Saalaufzug im Aachener Eurogress mit der Traditionellen Funkengarde Erkelenz Blau-Weiß e.V. von 1832 und dem Reitercorps Gerichhausen.

Im Oktober 2013 zählten wir 36 aktive Mitglieder und zahlreiche Fördermitglieder.

Durch gemeinsame Auftritte und Aktionen wuchsen auch musikalische Freundschaften unter den Vereinen. Vielen Dank an das Trommlercorps Hockstein und das Reitercorps Gerichhausen. Auf eine weiterhin gute Freundschaft!

Im Jahre 2014 wurde eine souveräne Saison mit vielen Schützenfesten absolviert. Die Freundschaft zu den Vertragspartnern und Gruppen intensivierte sich. Außerdem war 2014 das Jahr der „Cold Water Challenge“. Bis Mitte des Jahres blieben wir verschont, doch dann kam das Schützenfest Windberg. Wir sind vom TC Kaarst nominiert worden und mussten innerhalb dieses Wochenendes die Challenge erfüllen. Es blieb nicht viel Zeit an einem Schützenfest auch mal eben so einen Pool zu organisieren und zu sehen, dass man darin dann mit dem gesamten Tambourcorps musiziert. Durch unsere tollen Freunde und die gute Zusammenarbeit in Windberg haben wir es trotzdem gemeistert. Schützenfestsonntag sind wir in der Pause zu unserem Freund, Peter aus der Windberger Mühle, in den Garten gezogen. Der dort stehende Pool lachte uns auf Anhieb an und die Leute hatten richtig Spaß. Die Nachbarn waren begeistert und ansehnlich amüsiert. Nun hieß es mit alle Mann in den Pool und Musik machen. Wir spielten und spielten, es machte richtig Laune. Die Zuschauer applaudierten. Mit nassen Sachen zogen wir dann noch quer durch Windberg. Es war herrlich.

 Auf Anfrage des Bruderrates spielte das Corps ab diesem Jahr auf dem Stadtschützenfest. Weiteres Highlight diesen Jahres waren die Aufspiele beim Bundesköniginnentag in Königshoven, Oberst- und Königsehrenabend in Neuss und beim Bundesschützenfest in Kerkrade. Es wurde sich sehr gut präsentiert. Nach der Martinszeit mit schönen Martinszügen ging das Jahr dem Ende zu. Am vierten Advent führte das Tambourcorps das Weihnachtsaufspiel am Ehrendenkmal ein, welches sich jedes Jahr zur gleichen Zeit wiederholen soll.

Das Jahr 2015 stellte sich als ein ganz besonderes und ereignisreiches Jahr heraus. Anfang des Jahres wurde der heiß ersehnte Stellenbaum mit preußischem Gardestern (einmalig in Gladbach) angeschafft. Am 17. Mai 2015 präsentierte sich das Tambourcorps wieder hervorragend beim Bundesköniginnentag. Dort wurden wir durch besondere Leistung und Engagement zum Bundesschützen-Tambourcorps ernannt. Unser Name lautet nun

Bundesschützen-Tambourcorps

“Mit Vereinten Kräften“ Wickrath e.V“.

Der Titel und die Ehrenzeichen waren nun perfekt.

Ein weiteres Highlight stellte sich Kirmesmontag beim Heimatschützenfest in Wickrath heraus. Eines unserer Gründungsmitglieder schoss auf den Vogel und errang die Königswürde. Im Jubiläumsjahr 2016 stellt das nun BSTC Wickrath das Königshaus in Wickrath mit König Marcel Wienen und seinen Ministern Christian Engels und Stefan Fischer. Der Rest der Saison verlief wie gewohnt reibungslos. Da die Vereine in Wickrath immer mehr zusammenrückten, spielte das Corps mit Freude den Einzug der großen Galasitzung der KG Kreuzherren Wickrath.

Das 5-jährigen Bestehen veranstalteten wir einen außergewöhnlichen Empfang mit Jazzfrühschoppen. Die „Jazz-Slaters“ spielten toll auf und unterhielten die Gäste. Am Abend ging es dann gewohnt in unsere Saisoneröffnung über. 2016 war ein turbulentes und einschneidendes Jahr in der Vereinsgeschichte. Als Tambourcorps ein Königshaus zu stellen ist nur mit großer Disziplin und Ehrgeiz zu schaffen, was voraussetzen muss, dass natürlich auch die Mitglieder sowie das Königshaus an einem Strang ziehen. Es war ein tolles Jahr und nach außen wurde auch alles gut gemeistert, jedoch war es für die internen Verhältnisse vielleicht noch zu früh. Es ergaben sich Unstimmigkeiten und Gerüchte, welche zum Austritt einiger Mitglieder führten. Nichts desto trotz ließen sich die anderen Vereinsmitglieder davon nicht abschrecken, im Gegenteil. Der Zusammenhalt und das Engagement stiegen enorm an und die Stimmung war nach dem Verlassen gewisser Spielleute wieder gewohnt harmonisch.

Auf der Jahreshauptversammlung wurde unter anderem der geschäftsführende Vorstand neu besetzt. Als 1. Vorsitzender blieb Christian Engels, welcher seit der Gründung das Amt bekleidet. Als 1. Kassierer wurde Saskia Engels (geb. Wolters) gewählt und das Amt des Schriftführers übernahm Lothar Kükes.  Wichtig zu erwähnen ist auch, dass bei dieser Versammlung verabschiedet wurde, dass nun auch die historisch korrekten Signalhörner und Fanfaren Einzug ins Tambourcorps finden.

Zum Abschluss des Jahres feierten wir eine gelungene Weihnachtsfeier mit unseren Freunden vom 1. Reitercorps Gerichhausen, wo wir viele Auftritte und Saalaufzüge mit bestritten und auch weiterhin bestreiten werden.

Durch musikalische Differenzen ist  im Laufe des Jahres 2017 im Einvernehmen die Kooperationsvereinbarung mit dem 1. Reitercorps Gerichhausen beendet worden. Beide Vereine sind zeitlich selber zu stark eingebunden und haben unterschiedliche musikalische Vorstellungen. Aus diesem Grund ist verständlicherweise auch ein Mitgliederaustausch geschehen.  Die Signalhorn- und Fanfarenarbeit ist  jedoch weiterhin im Tambourcorps ausgebaut worden.

Auf der Jahreshauptverhandlung standen im Jahre 2017 weitere Änderungen an. Die Vorstandsgliederung ist geändert worden und ergab sich wie folgt:

1. Vorsitzender = Vertragsverhandlungen und Unterschriften Christian Engels
Geschäftsführer = Musikverträge, Schriftverkehr und Personal Lothar Kükes
Kassierer = jegliche Geldangelegenheiten und Personal Corinna Spieker
2. Vorsitzender = Organisation und Vertretung Pascal Neunkirchen
Jugendwart = Obhut über die Jugendlichen, Verantwortung, Organisation Mike Wackerzapp, Jens Strerath

Unsere jährliche Weihnachtsfeier wurde als Jahresabschlussfeier bei Peter Stocky Stockhammer im Blasenhügel gefeiert. Es ist schön auch Abseits der Musik die Gemeinschaft aufrecht zu erhalten. Auch für 2018 ist es angedacht, die außermusikalischen Aktivitäten zu erhöhen.